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Zwischen Gülletourismus und Glyphosatverbot: Braucht Europa eine neue Agrarpolitik?

April 3 @ 19:00

Gaststätte „Drei Rosen“, Münchener Str. 5, 85221 Dachau (S-Bahn Dachau)

 

In diesem Jahr wir die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) für die nächsten sieben Jahre neu verhandelt. Ob Insektensterben, Überdüngung oder Agrarsubventionen, sie ist in aller Munde und stets umstritten. Im Rahmen der GAP vergibt die Europäische Union jährlich Mittel in Höhe von 58 Milliarden Euro. Das sind enorme Summen und dennoch geben immer mehr Kleinbetriebe auf.

Der Agrar-Atlas der Heinrich-Böll-Stiftung und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigt, dass kaum etwas von dem Geld den Zielen zugutekommt, die den Europäern und Europäerinnen wichtig sind, z.B. gesunde Lebensmittel, der Schutz von Umwelt, Klima und Biodiversität oder der Erhalt von kleinen und mittleren Betrieben. Es wäre daher falsch, die Förderung der Agrarpolitik so fortzuführen wie bisher.

In unserer Podiumsdiskussion gehen wir unter anderem diesen Fragen nach:

  • Welche europäische Agrarpolitik wünschen wir uns als Verbraucher/-innen?
  • Wie berührt uns die GAP in Bayern?
  • An welchen Stellen sind europäische Lösungen notwendig und sinnvoll?

 

Gesprächsteilnehmer:
Anton Kreitmair (Oberbayerischer Bezirkspräsident und Kreisobmann Bayerischer Bauernverband

Christian Rehmer (Leiter Agrarpolitik BUND e.V., Mitautor Agraratlas)

Gisela Sengl (MdL, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Landwirtschaft und Ernährung)

Moderation:

Dr. Helmut Paschlau

Details

Datum:
April 3
Zeit:
19:00
Veranstaltungskategorien:
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