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Angst vor dem Wandel? Nachhaltige Entwicklung zwischen Katastrophen-diskurs und Zukunftshoffnung

Januar 10 @ 19:00 - 22:00

Vortrag

Viele erleben die Gegenwart als Zeit des beschleunigten Wandels, als Zeit des Übergangs. Bekannte Ordnungsmuster in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verlieren an Geltung – ohne dass eine künftige Ordnung schon erkennbar ist. An gesellschaftlichen Utopien, wohin die Reise gehen soll, mangelt es nicht. Angesichts angekündigter und bereits realer ökologischer wie sozialer Katastrophen ist „Nachhaltigkeit“ zu einer rhetorisch vielfach bemühten Chiffre geworden: für globale Gerechtigkeit und ein „gutes Leben“ für alle in den Grenzen der Natur. Doch gleichzeitig wird die Kluft zwischen Sein und Sollen, zwischen Anspruch und Alltag mit jeder Klimakonferenz eher größer als kleiner.

So stellt sich – drängender denn je – die Frage, was uns individuell wie kollektiv dazu befähigen könnte, dem ökosozialen Burn-out unserer Zivilisation wirksam entgegenzutreten?

Auf diese Fragen wird Prof. Dr Markus Vogt in seinem Vortrag näher eingehen und Antworten aus Sicht einer „Ethik des Anthropozäns“ geben. Im Anschluss wird Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald exemplarisch über nachhaltige Transformationsprozesse (und deren Blockaden) bei Landwirtschaft und Ernährung berichten.

Referenten: Prof. Dr Markus Vogt, Lehrstuhlinhaber für Christliche Sozialethik der LMU München und Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Vorstand der Schweisfurth-Stiftung

Ort: Münchner Zukunftssalon Waltherstr. 29 RGB

Veranstalter: Münchner Forum Nachhaltigkeit

Anmeldung unter anmeldung@oekom-verein.de

www.oekom-verein.de

Details

Datum:
Januar 10
Zeit:
19:00 - 22:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltungsort

Münchner Zukunftssalon (oekom)
Waltherstr. 29
München, Bayern 80337 Deutschland
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