ThinkCamp von UnaVision in München

12/05/2018

ThinkCamp von UnaVision

Am Montag, 28.05.2018 ist es soweit: Der Caravan of Change macht in München Station. Genauer gesagt im EineWeltHaus - von uns MünchnerMachbarn gehostet.

Die Macher des ThinkCamps beschreiben sich selbst und ihre Aktion folgendermaßen:

"UnaVision ist eine Initiaitve (www.unavision.eu) die aus der Caravan of Change 2013 entstanden ist. Dort sind wir als größere Gruppe für 8 Monate durch 14 Länder entlang der Donau gelaufen, gepaddelt und gefahren um Antworten auf die Frage "Was willst Du eigentlich wirklich, wirklich mit deinem Leben machen, für Dich, für unsere Gesellschaft und unseren Planeten. Aus dieser Lern- und Forschungsreise hat sich die UnaVision Initiative gebildet und in den letzten Jahren mit ersten Ansätzen im Balkan experimentiert. Nun zu unserem UnaVision Dialog. Im Mai/Juni möchten wir mit der UnaVision Caravan of Change 2018 unser Vorhaben bekannter machen und eine Rückmeldung von an nachhaltiger Entwicklung interessierter Menschen erhalten. Wir starten Anfang Mai in Kiel, besuchen mehrere Orte in Deutschland - so auch München - und ziehen dann weiter über Österreich, Slowenien, Kosovo, Mazedonien, Italien mit Abschluss in Zürich Ende Juni."

Die Veranstaltung beginnt im 18.00 Uhr und wir zirka drei bis vier Stunden dauern. Was dich dort erwartet?

  • Impulsvorträge
  • Weltcafe/Openspace in Kleingruppen zu Kernthemen
  • Bericht der Gruppen und Plenumsgespräch

 

Wir freuen uns sehr darüber die Veranstaltung zu hosten und vielmehr noch dich dort begrüßen zu dürfen. Wenn du vorab Fragen oder Anregungen hast, kannst du dich jederzeit bei uns melden.

 

München lebt Nachhaltigkeit – aber wo?

12/05/2018

München lebt Nachhaltigkeit - aber wo?

Unsere Expertise war gefragt. Michael Greza von der Umweltakademie bat uns bei dem Initiativenabend der Umweltakademie in Kooperation mit der Halle 2 teilzunehmen. Natürlich!

Gesagt, getan. Vicky und Lisa aus dem Kernteam vertraten uns gebührend und stellten uns vor einem großen und interessierten Publikum vor.

MünchnerMachbarn folgten der Einladung der Umweltakademie.

Anschließend gab es für die Zuhörer und Zuhörerinnen die Möglichkeit mit den Initiativen im Einzelgespräch Fragen und Anmerkungen zu besprechen oder schlicht die Neugier zu befriedigen. Lisa nahm sich für jeden Interessierten Zeit und ging auf alle Fragen intensiv ein.

Lisa im Gespräch mit einer Zuhörerin.

Hier liest du die Zusammenfassung des Abends direkt im Bog der Umweltakademie.

 

MünchnerMachbarn Vernetzungstreffen bei Rehab

12/05/2018

UNSER Stammtisch bei Rehab Republic

Am 10. April waren wir zu Gast bei im Kreativquartier bei rehab republic e.V. Gemeinsam mit etwa zwanzig Teilnehmer/innen haben wir uns kennengelernt, ausgetauscht, bei Fragen geholfen und über Ansichten debattiert - ein konstruktiver Abend in sehr gemütlicher Atmosphäre.

Kreativ auf der orangenen Couch.
Nachdem Markus Mitterer die seit Jahren erfolgreiche Kampagnenarbeit von rehab republic e.V. vorgestellt hat, hatte jeder Gelegenheit sich und sein Projekt vorzustellen. Bei Fragen und Problemen helfen - wie gewohnt - alle anderen weiter. Beispielsweise Helga, die gern ganz konkret etwas zur Plastikvermeidung beitragen möchte. Simon hat die Idee der München Transition eG vorgestellt und Oskar das neue Selfix-Manifest.
Drei Männer - drei Ideen.
Insgesamt eine gelungene Mischung aus offzieller Projektarbeit, Kooperations-Möglichkeiten und informellen Unterhaltungen. Sehr lebendig, weshalb es auch sehr spät wurde.
Wir bedanken uns bei rehab republic.

Unser Jahresrückblick 2017

10/01/2018

Unser Jahresrückblick 2017

zunächst einmal wünschen wir euch allen von ganzem Herzen ein frohes neues Jahr 2018!

Wie vermutlich auch ihr, haben wir - das Kernteam der MünchnerMachbarn - für 2018 schon viele Pläne. Doch bevor wir uns kopfüber in die neuen Aufgaben stürzen, möchten wir uns die Zeit nehmen, gemeinsam mit euch zu reflektieren, was wir in 2017 alles geschafft haben.

Nach einem eher ruhigen Jahresanfang 2017 starteten die MünchnerMachbarn im April mit einem gelungenen und gut besuchten Netzwerktreffen im Eine-Welt-Haus in die Vernetzung. Und da wir MünchnerMachbarn nur für und wegen euch, all den Macherinnen und Machern, all den Kreativen und Neudenker/innen überhaupt existieren, war dieser Abend für uns ein inspirierender und toller „Saisonbeginn“. Mehr zum Vernetzungstreffen im EWH könnt ihr HIER nachlesen.

Der Veranstaltungskalender der MünchnerMachbarn, in dem ihr die umfangreichste Übersicht über nachhaltige Aktivitäten im Münchner Raum findet, ist 2018 noch besser geworden. Durchschnittlich sind hier monatlich mehr als hundert Termine zu finden!
Wenn ihr wollt, dass auch eure Veranstaltungen in unserem Kalender vertreten sind, schickt uns eine Email mit allen relevanten Infos an kalender@muenchnermachbarn.de und wir tragen die Veranstaltung für euch ein!

Im Sommer sind wir MünchnerMachbarn durch die Teilnahme am Förderprogramm #Nextlevel des Lichterkette e.V. nicht nur in punkto Durchhaltevermögen und Teamzusammenhalt über uns hinausgewachsen, wir sind auch einen großen Schritt näher an die Vision von einer Online-Plattform für die gesamte Münchner Nachhaltigkeitsszene gerückt. Zum einen konnten wir mit Hilfe unserer Coaches Timon und Felix von „Fluxs“ unser Profil schärfen und uns darüber klar werden, wo genau wir eigentlich hinwollen und wie wir das erreichen können. Zum anderen konnten wir uns die Fördersumme von 5000€ sichern, mit der wir unsere Webseite ein gutes Stück voranbringen wollen. Wenn ihr mehr über die MünchnerMachbarn und das Förderprojekt erfahren wollt, könnt ihr HIER weiterlesen.

Mit den monatlichen Stammtischen der MünchnerMachbarn, die wir seit Anfang 2017 immer in Kooperation mit spannenden Initiativen im Stadtgebiet veranstalten, lief es wie am Schnürchen. Wir konnten tolle Leute und interessante Initiativen kennen lernen und haben hierbei auch die ein oder andere Kooperation möglich gemacht. Mehr über die Stammtische findest du in unserem Blog.

A propos Blog: Der wird seit einigen Monaten regelmäßig befüllt und gibt nicht nur Einblick in das, was wir MünchnerMachbarn so anstellen, sondern hält auch spannende Beiträge anderer Initiativen für euch bereit.
Wenn auch ihr einen Blogartikel über ein nachhaltiges Thema bei uns veröffentlichen möchtet, wendet euch per Email an info@muenchnermachbarn.de 

Auch im Rahmen des Münchner Klimaherbst waren wir MünchnerMachbarn aktiv. An unserem Stand auf der Klimaherbst Dult konnten wir viele neue Menschen und spannende Projekte treffen und auch selber sichtbar werden. Und wie immer haben wir an unserem Stand nicht nur auf uns, sondern vor allem auf die vielen bunten Initiativen aufmerksam gemacht, die über uns vernetzt sind.

Ende Oktober ging es dann gleich weiter mit unserer Veranstaltung „Ein Wunschkonzert für Initiativen“, bei der wir gemeinsam mit euch daran getüftelt haben, was Engagierte in München brauchen, um noch wirksamer sein zu können und wie wir MünchnerMachbarn dabei helfen können.

Zum Jahresende hin konnten wir dann endlich auch einen Meilenstein, an dem wir schon lange arbeiten, ins Rollen bringen. Die Selbstauskunft für die neue, verbesserte Übersicht über Alle Machbarn konnte endlich an euch versendet werden! Wenn ihr mehr über diese Übersicht erfahren oder zukünftig auch mit eurer Initiative auf unserer Webseite vertreten sein wollt, findet ihr HIER alles, was ihr dafür braucht.

Nach diesem bunten, vollen, anstrengenden, inspierirenden, lustigen, chaotischen und erfolgreichen Jahr 2017 haben wir natürlich auch 2018 wieder einiges vor. Worauf genau wir uns fokussieren wollen und welche Projekte wir in den kommenden Monaten für euch angehen wollen, entscheiden wir bei unserem Team-Wochenende Ende Februar, das ganz im Zeichen eines neuen Aufbruchs stehen wird. Doch für was auch immer wir uns entscheiden, wir freuen uns darauf, es gemeinsam mit Euch in die Tat umzusetzen!


Auf ein wundervolles neues Jahr, 
euer MünchnerMachbarn-Kernteam

Wunschkonzert für Initiativen

03/11/2017

Wunschkonzert für Initiativen

In unserer Vorstellungsrunde erzählte jeder kurz von seiner Initiative und seiner „Vision“ für ein nachhaltiges München. Und wir hörten auch, was in diesem Jahr gut gelaufen ist.Um herauszufinden, was in München und dem Nachhaltigkeitsbereich besser gemacht werden könnte, wagten wir es, nicht nur nach den offensichtlichen Wünschen zu fragen, sondern in die Tiefe zu gehen, Gefühle hochzuholen und auch nachzuhaken: „Worüber ärgerst Du Dich wirklich?“ oder „Wo fühlt Ihr Euch ohnmächtig?“ Was hier gesagt wurde, hat uns alle tief bewegt und ein gutes Gemeinschaftsgefühl geschaffen.

Nach einer Mittagspause mit reichlich gerettetem Essen gliederten wir die zuvor zusammengetragenen Punkte in größere Themengebiete und wählten dann gemeinsam zwei Themen aus, bei denen wir nach konkreten Handlungsansätzen suchten und intensiv diskutierten.

Wie kann man engagierte Bürger und Gruppen zusammenbringen?

Dabei stellten wir fest, dass bereits vorhandene Plattformen - FÖBE (Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement), Tatendrang, Gute Tat, Ehrenamtsmesse – hauptsächlich in den Bereichen Soziales und Bildung vermitteln. Dies ist historisch so gewachsen. Eine Idee wäre, dass ähnliche Datenbanken auch für ökologische Themen und andere neuere Herausforderungen aufgebaut werden sollten, so dass die nach diesen Themen Suchenden überhaupt angesprochen werden.

Auch wurde fast einheitlich festgestellt, dass die meisten Menschen (zunächst) keine langfristige Bindung an einen Verein oder ein Ehrenamt suchen und daher eine projektbezogene „Werbung“ sinnvoll ist. Und, kritisch mit uns selbst, stellten wir alle fest, dass wir uns, um neue Mitglieder zu gewinnen, zunächst die Frage beantworten müssen:

„Was hat ein Mensch davon, wenn er bei uns mitarbeitet?“

Ist diese Frage zufriedenstellend beantwortet, fällt es schon nicht mehr ganz so schwer, andere von der Tätigkeit zu überzeugen. Natürlich gab es auch konkrete Ideen zur Lösung:

  • Projektbezogen werben
  • Von der Stadt (u.a.) geförderte Plattformen wie Tatendrang & Co oder auch fairmuenchen.de nützen, weil diese wissen, wie man PR macht und sie sich auch für die Suche nach langfristig Engagierten eignen
  • Man sollte bei der Art der Maßnahme trennen zwischen: „Initative sucht Ehrenamtliche“ vs. „Ehrenamtliche(r) sucht Initiative“
  • Ehrenämter niederschwellig anbieten, keine Vorkenntnisse erwarten
  • Mit Spaß werben (Green City und Rehab Republic sind hier gute Beispiele)

In der Diskussion kam auch heraus, dass sehr viele Engagierte ihre eigenen Initiativen gründen, was zu einer schier unüberschaubaren Anzahl von Gruppen führt, die ihre Sache zwar gut machen, sich dabei aber leider auch oft vollkommen verausgaben ohne mitzubekommen, dass andere Projekte ähnliche Schwerpunkte haben. Manchmal werden diese sogar als Konkurrenten betrachtet. Diese vielen kleinen Initiativen zu vernetzen ist natürlich einer der Schwerpunkte der MünchnerMachbarn - da gibt es viel zu tun!

Kommunikation zwischen Stadtverwaltung und Initiativen.

Das war ein heikles Thema, denn aufgrund von politischen Änderungen kann der ehemalige stv. Bürgermeister Monatzeder seine schützende Hand nicht mehr über die Nachhaltigkeitsszene halten, was zu vielen als unerfreulich empfundenen Veränderungen geführt hat. Doch nicht nur das, auch im RGU gingen der Leiter J. Lorenz und Joachim Schwank, welche bspw. die Agenda21 mit aufgebaut hatten, in den Ruhestand. Dadurch gingen der Szene viele Kontakte verloren. Allen war natürlich klar, dass nichts beständiger ist als der Wandel, aber dies war ein Bruch. Doch die Veränderungen bringen auch Gutes mit sich: Man kann die Chance der veränderten Situation im RGU nutzen! Durch die Umstrukturierungen werden die Karten neu gemischt und auch neue Initiativen haben jetzt eine Chance auf Fördergelder, die sonst oft schon fix vergeben waren.

Wir konkretisierten die Herausforderungen und stellten fest, dass das Wissen über Betätigungsmöglichkeiten und darüber, wie man sich an der Stadtentwicklung beteiligen kann, oft fehlt. Leider mangelt es an Möglichkeiten zu echter Partizipation (= Mitbestimmung) bei allen Schritten des Entscheidungsprozesses bei Stadtverwaltungsangelegenheiten und der langfristigen Weiterentwicklung der Stadt.

Außerdem wird ein ehrlicher und beständiger Informationsfluss von Seiten der Stadt vermisst. Zudem hat das Thema Nachhaltigkeit (noch) keinen festen „Ort“ in der Stadtverwaltung, daher weiß man oft nicht, an wen man sich wenden kann. Und wieder wurden konkrete Ideen zur Lösung entwickelt:

  • Eine Übersicht über Partizipationsmöglichkeiten und -Wege in der Stadtverwaltung bereitstellen.
  • Ein erster Schritt könnte eine Infoveranstaltung des RGU über den „Agenda-Topf“ sein und darüber, welche anderen Fördermöglichkeiten es gibt.
  • Initiativen, die schon vom „Agenda-Topf“ profitiert haben, könnten Vertreter des RGU einladen. Andere Initiativen könnten dazukommen und lernen, wie man an diese Gelder kommen kann.
  • Mit konkreten Zielen sollen Gespräche zwischen Vertretern der Initiativen und der Stadtverwaltung in der Art eines „jour fixe“ initiiert werden.
  • Es sollte einen konkreten Ansprechpartner zu Themen der Nachhaltigkeit in der Stadtverwaltung geben (die „Münchner Initiative Nachhaltigkeit“ ist an diesem Thema dran und arbeitet aktiv!)
  • Die MünchnerMachbarn (oder ähnliche Initiativen) sollten als Sprachrohr für die einzelnen Sparten der Szene sprechen (uns ist aber bewusst, dass wir dies derzeit kaum leisten können, denn dafür fehlt uns nicht nur die Kapazität, wir wissen auch nicht wie wir allen gerecht werden könnten, ohne parteiisch zu werden).
  • Die Bezirksausschüsse könnten von lokalen Initiativen miteinbezogen werden, wichtige Themen der Initiativen könnten von den MünchnerMachbarn vorgestellt werden. Allerdings ist uns der sehr geringe Einfluss der Bezirksausschüsse klar, zudem arbeiten die MünchnerMachbarn stadtweit, nicht nur in einem einzelnen Bezirk.

Neben all den Herausforderungen gab es aber auch viel Positives zu berichten, bspw. dass in München genügend Geld vorhanden ist (wenn man sich der Quellen bewusst ist), dass es viele Orte gibt, wo Neues passiert (eine allgemeine Innovationsoffenheit) und dass es zahlreiche tolle Veranstaltungen (Tollwood, Streetlife, Isarinselfest, Hoffest Riem etc.) gibt, die die Themen der Nachhaltigkeitsszene in die Öffentlichkeit tragen und mit denen man kooperieren kann.

Stadtradeln 2017: Die MünchnerMachbarn sind dabei

21/06/2017

Stadtradeln 2017

Schon zum zweiten Mal sind die MünchnerMachbarn mit einem Team beim Stadtradeln 2017 vertreten. Meldet euch an und tretet gemeinsam mit uns für das Klima in die Pedale.

Worum geht’s beim Stadtradeln?

Das Stadtradeln ist eine nach Nürnberger Vorbild weiterentwickelte Kampagne des Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dem über 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören. Das Stadtradeln dient zum Klimaschutz sowie zur Radverkehrsförderung und kann deutschlandweit von allen Kommunen an 21 frei wählbaren, zusammenhängenden Tagen durchgeführt werden. In München findet das Stadtradeln vom 25.6. bis 15.7.2017 statt.

Die Ziele der Kampagne sind es, BürgerInnen zur Benutzung des Fahrrads im Alltag zu sensibilisieren und die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung verstärkt in die kommunalen Parlamente einzubringen. KommunalpolitikerInnen als die lokalen EntscheiderInnen in Sachen Radverkehr sollen im wahrsten Sinne des Wortes verstärkt „erfahren“, was es bedeutet, in der eigenen Kommune mit dem Rad unterwegs zu sein und dann Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation für RadfahrerInnen anstoßen sowie umsetzen. Zudem soll die Politik ihre Vorbildfunktion wahrnehmen und nutzen, um durch positive Beispiele andere zum Radfahren zu ermuntern.

Das Stadtradeln und du - mach mit!

Das Stadtradeln ist als Wettbewerb konzipiert, sodass mit Spaß und Begeisterung das Thema Fahrrad vorangebracht wird. Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivste Kommunalparlamente und Kommunen sowie die fleißigsten Teams und RadlerInnen in den Kommunen selbst. Mitglieder der kommunalen Parlamente radeln in Teams mit BürgerInnen um die Wette.

Innerhalb von 21 zusammenhängenden Tagen sammeln sie möglichst viele Fahrradkilometer – beruflich sowie privat. Schulklassen, Vereine, Organisationen, Unternehmen, BürgerInnen etc. sind ebenfalls eingeladen, eigene Teams zu bilden. Während der dreiwöchigen Aktionsphase buchen die RadlerInnen die klimafreundlich zurückgelegten Kilometer über den sogenannten Online-Radelkalender, einer internetbasierten Datenbank zur Erfassung der Radkilometer. Die Ergebnisse der Teams sowie Kommunen werden auf der Stadtradeln-Internetseite veröffentlicht, sodass Teamvergleiche innerhalb der Kommune als auch bundesweite Vergleiche zwischen den Kommunen möglich sind und für zusätzliche Motivation sorgen.

Tilman Ludwig von „Tilmans Biere“ radelt für München

Als Stadtradler-Star für München wird dieses Jahr Tilman Ludwig vom Start-Up Tilmans Biere kräftig in die Pedale treten müssen. Stadtradler-Stars sollen im Aktionszeitraum und darüber hinaus zeigen, wie einfach das Fahrrad einen PKW ersetzen kann. Dass ein Lastenrad selbst für Unternehmer eine valide Lösung sein kann, zeigt der Bierbrauer mit Hilfe eines E-Cargo Bikes.

Damit denkt der junge Unternehmer nicht nur den Biermarkt neu, sondern bringt das Bier auch in Sachen Transport in das 21. Jahrhundert. Gerade für kurze Fahrten eignet sich ein E-Lastenrad selbst für größere Lieferungen. Somit bringt Tilman das Reinheitsgebot vom Braukessel auf die Straße.

Sein 2014 gegründetes Unternehmen Tilmans Biere sorgt national für Furore und etabliert sich jenseits des bayerischen Reinheitsgebots. Als Stadtradler-Star will Tilman zeigen, dass auch für Unternehmer der Wechsel zum Fahrrad machbar sein kann - sogar für Bierbrauer.

Mit der Aktion verbindet er seine beiden Leidenschaften: „Ich bin passionierter Radler, besitze selber ein Tallbike und habe eine Bike-Polo Vergangenheit. In der ersten Zeit von Tilmans Biere habe ich das meiste Bier per Lastenrad ausgefahren. Ich bin also nicht ganz unvertraut mit der Thematik. In den drei Wochen werde ich vermutlich 100 Kästen per Lastenrad ausliefern und 300 Kilometer zurücklegen.“

In München läuft das Stadtradeln im 8. Jahr und die Münchner bringen ihre Stadt beständig in die TOP 5 der fahrradaktivsten Städte.

Großes Vernetzungstreffen der MünchnerMachbarn

17/06/2017

Großes Vernetzungstreffen

Das große Vernetzungstreffen der MünchnerMachbarn am 27.4.2017 im EineWeltHaus war schön, anregend und erfolgreich! Bereits vor Veranstaltungsbeginn war so ziemlich jeder mit jedem im Gespräch, das Netzwerken lief wie von selbst! Wir hatten den Stammtisch mit dem Klimaherbst-Salon zusammengelegt und mit an die 40 Personen war ein schöner Querschnitt von Münchner Initiativen und Neugierigen mit Themen von Kohleausstieg bis zu neuen Gesellschafts- und Kommunikationsformen dabei.

Rund 40 Teilnehmer waren beim großen Vernetzungstreffen zugegen.

Vor dem Beginn der Projektbörse, dem eigentlichen Herzstück der MünchnerMachbarn-Stammtische, gab es einen kleinen Rückblick über unsere Aktivitäten im vergangenen Jahr - denn es hat sich viel getan bei den MünchnerMachbarn.

Frust & Freude“ - Was die MünchnerMachbarn im vergangenen Jahr bewegt haben

Jeder, der ehrenamtlich tätig ist oder sich für eine gute Sache einsetzt, kennt das:

Frust, wenn große Dinge nicht vorankommen, weil kleine Steine im Weg liegen. Auch die MünchnerMachbarn. Denn sie erhalten regelmäßig Anfragen, wann sie endlich noch aktiver werden.

Gleichzeitig die Freude, wenn ein Projekt erfolgreich abgeschlossen wird.

Deshalb hilft es, inne zu halten und zurückzublicken. In den vergangenen Monaten haben die MünchnerMachbarn sehr produktiv gearbeitet und viel gelernt:

  • Das Kernteam hat sich konsolidiert und sich im Selbstmanagement neue Projektarbeits- und Entscheidungsstrukturen verpasst
  • Es finden monatlich Stammtische statt: Hier vernetzen sich die Münchner Initiativen und tauschen Erfahrungen und Neuigkeiten aus. Übrigens: Wir können uns sehr gut vorstellen, die Stammtische nicht mehr allein zu hosten, sondern gemeinsam mit Euch. Wer also seinen eigenen Stammtisch einmalig mit unserem zusammenlegen möchte, ist hiermit eingeladen, sich bei uns zu melden.
  • Beim Klimaherbst-Thinktank waren die MünchnerMachbarn mit einem Infostand vertreten und haben erfolgreich vernetzt.
  • Mehrere Anfragen die MünchnerMachbarn bei Nachhaltigkeitsthemen dabei zu haben (Klimaschutzaktionsplan der Stadt, Schreiben an den OB zur Umsetzung der Agenda 2010)
  • Für den Newsletter der MünchnerMachbarn gibt es ein neues Tool – unabhängig gehostet und datensicher. Der Newsletter erreicht mittlerweile über 350 Münchnerinnen und Münchner.
  • Der MünchnerMachbarn-Onlinekalender ist für viele mittlerweile der Münchner Kalender der Szene und wird von uns weiter ausgebaut.
  • Webpräsenz: Wir überarbeiten die Funktionen Stück für Stück, aktuell sind wir bei der Initiativenliste.

Wenn man bedenkt, dass jeder „MünchnerMachbar“ noch in anderen Initiativen aktiv ist, ist das eine ganze Menge. Allein der heutige Stammtisch und euer Dasein beweisen, dass hier in München vieles möglich ist, auch wenn es mitunter etwas Zeit in Anspruch nimmt.

Ausschank und Bierfreude.

Projektbörse

Im Anschluss an diesen kleinen Rückblick wurde in der Projektbörse unter anderem für folgende Projekte geworben und Unterstützung gesucht:

  • die MünchnerMachbarn suchen dringend Unterstützung für die Weiterentwicklung der Webseite wobei vor allem die Verbesserung des Kalenders und die Implementierung eines Kartentools sowie die Verbesserung der Initiativenliste im Vordergrund stehen. Interessierte, die sich mit WordPress auskennen und den MünchnerMachbarn helfen können und wollen, wenden sich bitte an info@muenchnermachbarn.de
  • Fossil Free München hat sich und die aktuellen Vorhaben vorgestellt
  • Ende-Gelände München hat viel von den aktuellen Projekten erzählt
  • PacElNoroc bietet konstruktiv-engagierten Menschen aus möglichst vielen Bereichen unserer Zivilgesellschaft eine gemeinsame Plattform, die die Erarbeitung konkreter, zukunftsweisender Ideen für die anstehenden Herausforderungen unserer Zeit fördert und nach Möglichkeit auch deren Umsetzung begleitet. Interessierte wenden sich bitte an kontakt.01@pacelnoroc.net
  • Vincent (vincentschneuing@gmx.de) sprach von einem besonderen Veranstaltungskalender, vor allem für nutzbare Freiräume in der Stadt, den er entwerfen möchte und wofür er Unterstützung sucht
Nach der Projektbörse kamen die Teilnehmer ins Gespräch miteinander.

Zudem ist beim Vernetzungstreffen auch die Idee entstanden, dass die Initiativen, die Internetplattformen betreiben, besser zusammenarbeiten könnten und sollten. Heiner Leitl (MünchnerMachbarn, Lifeguide) überlegt sich, hierfür ein Treffen - vielleicht sogar einen Workshop - zu organisieren, allerdings erst nach dem Klimaherbst.

Nach diesem „offiziellen“ Teil des Abends ging es mit kühlen Getränken und leckeren Sandwiches von Foodsharing zum gemütlichen Teil des Abends und die Anwesenden vernetzten sich, was das Zeug hielt!